Doppler-/Duplexuntersuchung der wichtigsten Hirngefäße (extrakranial, intrakraniell und transnuchal)

Die Doppler/Duplex-Sonografie dient der Diagnose von Gefäßerkrankungen und der Einschätzung des Schlaganfallrisikos. Mit Ultraschall lassen sich Verengungen z. B. der Halsschlagadern und zerebralen Arterien sowie atherosklerotische Veränderungen in den Gefäßwänden erkennen.


Untersuchungen erfolgen sowohl extrakranial (außerhalb des Schädels) als auch intrakranial (innerhalb des Schädels). Dabei wird der Schallkopf auf Hals und Kopf aufgesetzt, um in Echtzeit Strömungsgeschwindigkeit und -richtung des Blutes zu messen. So können Stenosen oder Gefäßverschlüsse sichtbar gemacht werden, die die Blutversorgung des Gehirns beeinträchtigen.


In der Klinik kommen hochmoderne deutsche Ultraschallgeräte zum Einsatz, die selbst kleinste Gefäßwandveränderungen sichtbar machen. Die Untersuchung dauert etwa 10–20 Minuten.


Indikationen für eine Doppler-/Duplex-Untersuchung:

 

  • Kopfschmerzen, Schwindel, kurzzeitiger Bewusstseinsverlust
  • Einseitige Taubheit der Extremitäten, Sprachstörungen
  • Erhöhter Cholesterinspiegel
  • Pulsschlag im Bereich des Halses spürbar
  • Unklare, länger anhaltende Nackenschmerzen
  • Nach Gefäßoperation oder interventionellen Eingriffen
  • Screening zur Schlaganfallprophylaxe ab 40 Jahren